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EF-IT_Ausgabe Frühjahr 2020

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Seminare und E-Learning

Seminare und E-Learning Weiterbildung in Unternehmen: Konkrete Ergebnisse festlegen Sind Schulungen und Seminare eine Routinesache, kann es sein, dass sie am Ende nicht viel bringen. Unternehmen klären vorher am besten einen konkreten Bedarf und ein Ziel: Inwiefern ist die Weiterbildung am Ende geschäftsfördernd? In manchen Fällen führen Unternehmen Mitarbeiterschulungen eher aus einer Routine heraus durch, weil das „jetzt mal wieder an der Zeit ist“. Im schlimmsten Fall sind Geld und Zeit verschwendet. verfügten. Wann welche Schulung und welcher Lerninhalt sinnvoll ist, ist nicht immer leicht herauszufinden. Im besseren Fall führen Weiterbildungsmaßnahmen zu konkreten Ergebnissen – zu etwas, das den Mitarbeitern nützt und am Ende den Erfolg des Unternehmens steigert. Ein Ansatz für Unternehmen bei der Planung von Schulungen und Seminaren könnte es also sein, vom Ende her zu denken: Welche Handlungen sollen die Führungskräfte und andere Mitarbeiter nach der Schulung besser ausführen können als vorher? Welche Fähigkeiten sollen mit welchem Ziel gesteigert werden? Mängel identifizieren, Ergebnisse planen Diese Ergebnisse vor der Weiterbildungsplanung zu definieren, ist dann relativ einfach, wenn es ein konkretes Problem oder einen Wissensmangel gibt, den es zu beseitigen gilt. Oft aber ist genau das nicht der Fall. Eine Führungskraft wird wohl nur in seltenen Fällen auf die Idee kommen, die eigene Qualität des Feedbacks an die Mitarbeiter als nicht ausreichend anzusehen. Und die Personalabteilung hat womöglich nicht auf dem Schirm, dass sich die Verhandlungen mit Geschäftspartnern in anderen Ländern effizienter gestalten ließen, wenn die Vertriebler über mehr interkulturelle Komptenzen Diese drei Ansätze können helfen: • Befragen der eigenen Mitarbeiter („Was möchtest du gerne wissen? Worin willst du dich verbessern? Worin sollten sich andere verbessern?“). • Befragen der Führungskräfte und der Personalabteilung („Worin können/sollen sich die Abteilungen bzw. die Mitarbeiter weiterentwickeln?“) Die Antworten sowohl der Mitarbeiter als auch der Führungskräfte sind dabei gleichermaßen wichtig. „Weiterbildung ist ein wichtiges Instrument für die fachliche und persönlichen Entwicklung von Mitarbeitern“, sagt Sven Glatter, Geschäftsführer comTeam, „dabei sollte die Unternehmensebene keine Rolle spielen – egal, ob Azubi oder Geschäftsleitung.“ • Prüfen des Angebots der Anbieter von Lerninhalten Womöglich inspirieren diese ein Unternehmen zu Fragen und Antworten, die es selbst nicht auf dem Schirm hatte, aber am Ende zu konkretem Business-Output führen. Viele verschiedene Formate Stehen Thema und Lernziel fest, müssen sich Unternehmen und Seminaranbieter/ Coach noch auf das Format einigen. Das ist keine einfache Entscheidung, können Unternehmen heute aus einer Vielzahl verschiedener Ansätze wählen: Externe Seminare und Konferenzen, Inhouse-Schulungen, 12

E-Learning-Software und -Inhalte, Webinare oder auch eine Mischung aus allem. Alle Formate haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile, und diese sind nicht einmal objektivierbar. Die Tatsache, dass ein Mitarbeiter für eine externe Schulung zwei Tage in einem Hotel übernachtet, ist für die eine eine willkommene Abwechslung, für den anderen eine lästige Notwendigkeit. Digitale Lerninhalte: Chance und Pflicht Eine besondere Rolle spielen aktuell die digitalen Lerninhalte, etwa webbasierte Trainings, Videos fürs Smartphone oder Podcasts – denn sie individualisieren und flexibilisieren die Weiterbildung. Die Inhalte sind konzentriert am Stück abrufbar genauso wie häppchenweise zwischendurch – zum Beispiel als Podcast im Auto. Diese Möglichkeiten sind gleichzeitg Chance und Pflicht: Die Studie „Weiterbildungstrends vergangenen zehn Jahren immer wichtiger geworden ist. Sie ist nach Angabe der befragten Unternehmen für die Mitarbeitern von Bedeutung, um den Arbeitsplatz zu erhalten und die eigenen Karrierechancen zu steigern. Das Positive für Unternehmen: Sind die Mitarbeiter selbst motiviert, sich weiterzubilden, in Deutschland 2018/2019“ der Fernschule Studiengemeinschaft Darmstadt zeigt, dass eigenverantwortliche Weiterbildung in den ist das eine gute Voraussetzung dafür, dass die Weiterbildung ein konkretes Erlebnis liefert. g 13

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