Teams 4 Teachers: das virtuelle Klassenzimmer für alle Schulen

Home-Schooling klappt nach über einem Jahr Corona-Krise an den Schulen meist ganz gut. Aber noch immer wissen zu viele Lehrende nicht, was für ein Potenzial in den von ihnen verwandten Tools für den Distanzunterricht steckt. Und wie sie damit am besten umgehen sollen.

Als wir letztes Jahr am 16. März die Kurse für unsere Umschüler von heute auf morgen von Präsenzunterricht auf Distanzunterricht umstellen mussten, lief erst mal so manches nicht wirklich rund. Aber das hat sich längst normalisiert. Mit unseren Erfahrungen aus dem Kontakt mit Lehrkräften und unserem Wissen um die von uns eingesetzten Tools für Home-Schooling haben wir ‚Teams 4 Teachers‘ entwickelt,“ berichtet Edzard Hasbargen, Schulungsleiter und Vertrieb der MD Schulung & Beratung GmbH.

Das Unternehmen gehört zum IT-Systemhaus MD und schult seit 2003 als zertifizierter Bildungsträger Fachinformatiker um. Die zweijährige Umschulung fand bis zum ersten Lockdown im März 2020 im kleinen Rahmen in Präsenzunterricht am Firmensitz in Emden statt. Um weiter Fördergelder für diese Kurse zu erhalten, musste Hasbargen und sein Team auf „Home-Schooling“ umstellen, wie die Allgemeinbildenden Schulen auch.

Als Teil eines IT-Systemhauses haben wir uns für Microsoft Teams entschieden und begannen, die speziellen Vorlagen von Microsoft für Schulen für unsere Umschüler zu nutzen. Mit den Vorlagen können Lehrende zum Bespiel Aufgaben stellen oder die Anwesenheit kontrollieren. Daraus haben wir Teams 4 Teachers entwickelt, quasi das virtuelle Klassenzimmer“, so Hasbargen weiter. Zugute kam ihm und seinem Team dabei die langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Schulen in Deutschland.

Denn bereits seit 2010 hat das Unternehmen eine Lösung für Allgemeinbildende Schulen - von der Grundschule bis zum Gymnasium im Angebot. Die individualisierte, webbasierte Software unterstützt sie bei der Digitalisierung ihrer Verwaltung, z.B. beim Erstellen von Zeugnissen, Lernentwicklungsberichten, Förderplänen und mehr – und ist aktuell an 423 Schulen bundesweit im Einsatz. Sie bildet auch Abläufe in unterschiedlichen Schulorganisationen ab. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen in Teams-4-Teachers ein.

In diesem virtuellen Klassenzimmer können die Lehrenden die Klassen in einzelnen Teams, Fächer als Kanäle sowie Prüfungen oder Lernzielkontrollen mit MS Forms einrichten. Die Vorlagen erleichtern den Umgang mit der Software schon gewaltig. Um aber die Lehrkräfte nach der Einrichtung der Infrastruktur und der Ausbildung der Schuladministratoren mit der Software nicht im Regen stehen zu lassen, bieten Hasbargen und sein Team auch Schulungen für Lehrende an. Denn allzu oft, müssen sie sich allein einarbeiten. In zwei Stunden erfahren sie so neben Tipps und Tricks zur Benutzung der Teams-Umgebung im allgemeinen, auch Hinweise dazu wie sie Unterrichtsmaterial erstellen oder Medien für Teams nutzen können. Für die Schülerinnen und Schüler wiederum wird individuell für jede Schule ein Erklärvideo aufgenommen, das in zwanzig Minuten das Wesentliche zum Umgang mit Teams aufzeigt.

Auch wenn sich die meisten Schulen mittlerweile mit dem Distanzunterricht arrangiert haben, gibt es immer noch eine Menge Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung der Schulen. Um hier zu unterstützen, hat comTeam übrigens beschlossen, die ganze Power seines Netzwerkes einzubringen. In einem Webcast wurden weitere Systemhäuser darüber informiert, wie sie Schulen mit dem virtuellen Klassenzimmer noch besser bei der digitalen Transformation helfen können. Denn viele Systemhäuser im Verbund arbeiten mit Schulen zusammen, kennen die Bedürfnisse – und wissen jetzt von diesem Angebot.

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